Small-Cap-Aktien

großes Wachstumspotenzial, aber auch höhere Risiken? Mit gründlicher Recherche, kann man von innovativen Unternehmen profitieren, die noch nicht im Fokus der Masse stehen.


Aktueller Report

  • Öl & Gas Notlager in Gefahr – Meta mit „Muse“ großen Erfolg – KI Superstars Anthropic und OpenAI verschieben IPO – Oracle steckt in der Schuldenfalle – Softbank hebt Zins bei Anleihen

    Liebe Leser,

    das Theater im Kriegsgeschehen im Iran und Russland / Ukraine geht weiter. Am Dienstag hat der Iran (anscheinend) die Öffnung der Straße von Hormuz angekündigt, sofern sich die USA zurückziehen. Daraufhin ging der Ölpreis nach unten und Brent Oil hat die 100 US Dollar-Marke nach unten gebrochen. Natürlich ist dies Futter für die Börse, die daraufhin anstieg. Die Präsidenten der Großmächte Xi und Trump haben sich am Donnerstag getroffen. Aber die Auswirkungen waren für die Börse unerheblich. Am Freitag starteten die Aktienmärkte leicht im Plus.

    Trotz der Gespräche und Ankündigungen ändert sich die Lage an den Energie-Notlagern nicht. Diese Notlager von Oil & Gas nehmen weltweit drastisch ab und wir stehen vor dem Herbst / Winter. Das wird eine ganz enge Angelegenheit – sowohl in den USA als auch in Europa, Asien und Afrika. In der KI-Welt geht es weiterhin heiß her. Meta (Facebook) hat mit „Muse“ eine starke KI-Version herausgebracht und den Nasdaq wieder über die 30.000 Punkte-Marke gehoben. Dagegen sträuben sich immer mehr Bundes-Staaten in den USA gegen den Bau neuer Rechenzentren, weil es einfach die Kapazität der Stromversorgung übersteigt. Außerdem ziehen dunkle Wolken bei den KI-Stars wie Anthropic und OpenAI (Chat GPT) auf. Die Börsengänge wurden verschoben. Bei OpenAI steht der neue Start an der Börse erst im nächsten Jahr an. Anthropic hat sein Debut zunächst auf November 2026 verschoben.

    Die US-Staatsanleihen gehen weiter durch die Decke und liegen jetzt über 5%. Und dies, liebe Leser, bei einer Rekordverschuldung und zuvor der Zinssenkung der kurzfristigen Zinsen. Okay, das kann im frei zugänglichen / kostenlosen Newsletter vielleicht etwas zu „hoch“ sein. Dennoch: die Quintessenz ist, dass die Zentralbanken keine andere Wahl haben, um weitere Liquidität in den Markt zu spülen. Wen dies interessiert, sollte sich das Premium-Angebot vom www.SWISSMONDAY.de jetzt sichern, weil ich dort auf dieses Thema eingehe. Für „Insider“: das Cyber-Polygon ist längst nicht abgeschlossen, sondern könnte jetzt installiert worden sein. Hier ist noch einmal die kurze Zusammenfassung aus dem Jahr 2020 beim Planspiel des World Economic Forum von Klaus Schwab: https://www.youtube.com/watch?v=0DKRvS-C04o. Immerhin häufen sich die Meldungen in den Medien, dass sich die KI für Cyber-Angriffe „bewaffnet“ haben könnte. KI wäre der ideale Feind, weil man diesen nicht greifen kann. 

    Zurück zu den Aktien:
    Oracle steckt in der Schuldenfalle! Dies ist nichts Neues, und Oracle hat massiv auf Unternehmens-Anleihen gesetzt, die ohnehin schon unter großer Gefahr stehen. Bei Oracle ist der Cashflow durch die KI-Investitionen extrem negativ. Die Credit-Default-Swaps schießen durch die Decke. Also die Investoren bekommen kalte Füße. Auch Softbank muss seine Anleihen-Zinsen auf ca. 12% pro Jahr anheben, um ihre KI-Investitionen stemmen zu können. Unter uns gedacht: es erinnert mich an zwei große Events: die Dot.com Blase und die Immobilien-Blase. Es muss nicht stimmen. Bitte nagelt mich auf diese Aussage nicht fest. Aber es gibt sehr viele Parallelen, weil diese Kette von neuen Krediten immer länger wird und am Ende das Seil reißen kann. Die andere Vorstellung ist, dass die Zentralbanken eine exponentielle Liquiditäts-Welle auslösen. Dann wiederum sind wir bei den „Ersatz-Währungen“ wie Gold, Silber, Bitcoin. Nun, jeder Leser sollte sich genau diese Überlegungen stellen und dann nach seiner eigenen Vorstellung / Wahrscheinlichkeit entsprechend investieren.

    Wie geht’s an den Börsen weiter?

    „Die Mid-Term-Wahlen in den USA stehen an“ – damit habe ich den Ausblick auch in der letzten Ausgabe begonnen. Grundsätzlich könnte ich jetzt diesen Absatz unverändert lassen, weil sich nichts verändert hat. Der Ausgang ist in meinen Augen offen. Viel zu häufig verlässt man sich auf Aussagen der Medien und kennt die aktuelle Situation in einem anderen Land nicht bzw. kann es nicht fühlen. Nun, in 2 Wochen startet wieder die Berichtssaison. Da kommen immerhin wieder Fakten auf den Tisch. Somit müssen wir uns noch etwas gedulden, bis dann im Oktober die Nachrichtenflut auf uns zurollt. Aber das Kernthema bleibt die Energie-Notlage. NOCH, NOCH gibt es Sprit für Autos und Flugzeuge. Doch die Raffinerien brennen, Lieferketten sind abgezwickt und die Notlager sind knapp. Somit bin ich gespannt auf den Herbst bzw. Oktober, wenn die ersten Daten bzgl. der geleerten Tanker auf die Bildschirme kommen. Der beste Bildschirm für die das breite Volk sind die Diesel- und Benzinpreise an den Tankstellen. Dies ist eines der wichtigen Themen für die nächste Premium-Ausgabe im www.SWISSMONDAY.de, die logischerweise am kommenden Montag erscheint.

    Ich wünsche ein erholsames Wochenende.

    Ihr
    Rainer Hahn
    Chefredakteur

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