Aktueller Report
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- DZ BANK stuft UNITED INTERNET AG auf ‚Kaufen‘FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) – Die DZ Bank hat den fairen…
- JEFFERIES stuft Auto1 auf ‚Buy‘NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Das Analysehaus Jefferies hat Auto1…
- Cenit: EBITDA soll deutlich wachsenNach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Marcel Goldmann von…
- DZ BANK stuft NEMETSCHEK AG auf ‚Halten‘FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) – Die DZ Bank hat Nemetschek von…
- JPMORGAN stuft K+S auf ‚Neutral‘NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Die US-Bank JPMorgan hat das…
- RBC stuft Hermes auf ‚Outperform‘NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Die kanadische Bank RBC hat…
- Bio-Gate: Operativer WendepunktNach Darstellung der Analysten Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker von…
- RBC stuft NIKE INC auf ‚Outperform‘NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Die kanadische Bank RBC hat…
- BARCLAYS stuft NEMETSCHEK AG auf ‚Overweight‘LONDON (dpa-AFX Analyser) – Die britische Investmentbank Barclays hat die…
- Gold-Preis korrigiert heftig – ZF 2,1 Mrd. EUR Rekordverlust – Samsung Aktie verliert bei 63 Mrd. USD Investition – Zinsen bleiben in USA, EU, Japan und UK unverändert – BYD Aktie gefragt
Liebe Leser,
der Iran-Krieg geht in die vierte Woche. Es scheint kein Ende in Sicht. Dafür sind die Folgen weltweit sichtbar. Denn Qatar hat eine ganze Reihe von Produktionen wie LNG und Aluminium eingestellt. Die Versorgung von Treibstoff ist im negativen Sinn in Asien angekommen. In Thailand, Laos, Bangladesch und weiteren Ländern sind teilweise die Tankstellen geschlossen oder es gibt Rationierungen. Der Krieg zeigt sich an allen Ecken und Enden. Die Börsen sind zwar bis zu 10% von ihren Rekordständen entfernt. Aber die schwerwiegenden Folgen für die Weltwirtschaft bietet den Aktienmärkten noch eine große Spanne nach unten.
Was die Börse bislang ebenfalls nicht aufgreift, ist die explodierende Ausfall-Rate bei Privat-Krediten! Die Auszahlungen sind bei vielen großen Private-Loan Anbietern ausgesetzt. Diese Kredit-Anbieter sind vor allem die Finanziers von Multi-Milliarden-Investitionen im KI-Sektor. Das ist ein Super-Gau, der Lehman Brothers aus dem Jahr 2008 in den Schatten stellt. Dieses Thema habe ich übrigens in meiner letzten Ausgabe vom Premium-Report „www.SWISSMONDAY.de“ beleuchtet. Es wird immer heißer, liebe Leser. Da hilft auch kein technischer Indikator wie „RSI“ oder „MACD“, etc.
In Deutschland zerfällt die Wirtschaft in rasender Geschwindigkeit. ZF hat seinen Verlust auf 2,1 Milliarden Euro VERDOPPELT! – Übrigens ist das DAX-Unternehmen Scout24 mit 5 Milliarden Euro bewertet. Das ist ein simpler Vergleich, wie es um die deutsche Wirtschaft steht. Außerdem haben die großen Zentralbanken in dieser Woche über die Zins-Entscheidung gesprochen. Überall (in Japan, EZB, Groß Britannien und in den USA mit der Federal Reserve) sind die Leitzinsen unverändert geblieben. Doch der Inflations-Schock durch die hohen Energie-Preise bringt die Wirtschaft weltweit in Gefahr. Ich wiederhole mich an dieser Stelle: die Weltwirtschaft wird gravierend nach unten korrigiert. Das wird auch nicht spurlos am Aktienmarkt vorbei gehen.
Bei Einzel-Aktien konnte BYD glänzen. Die Technologie-Entwicklung ist rasant und kommt auch langsam in den Neon-Röhren-Büros bei den Analysten an. Die Absätze wachsen stabil und somit haben wir einen Wochenanstieg von über 10% erreicht. Charttechnisch zumindest könnte jetzt der Ausbruch begonnen haben. Dagegen bleibe ich beim Sorgen-Kind Deutschland. Mir tut es übrigens wirklich weh, obwohl ich über die Hälfte meines Lebens in Asien bin. Es sind nicht zwangsläufig die Unternehmen oder Manager – es sind einfach die katastrophalen Rahmenbedingungen, unter welchen die deutschen Auto-Hersteller arbeiten müssen. Dafür, liebe Leser, dafür halten sie sich beachtlich gut.Auch heute komme ich um das Thema „Künstliche Intelligenz“ nicht herum. Die Ankündigungen von neuen Milliarden-Investitionen in die KI nehmen Anleger mittlerweile negativ auf. Dies ist bei Meta zu Jahresbeginn passiert. Jetzt trifft es Samsung. Samsung hat 63,7 Milliarden US Dollar für KI-Investitionen bereitgestellt. Die Aktie verlor darauf hin. Nochmals zum Vergleich im Rahmen des deutschen Kapitalmarktes: während ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung (Scout24) von 5 Milliarden Euro im DAX40 notiert, klatscht Samsung (Südkorea) 63,7 Milliarden US Dollar als Investition auf den Tisch! Hier ist ein Auszug von einem Bericht aus Finanzen.net: „Samsung, SK Hynix und der US-Anbieter Micron Technology verzeichnen einen beispiellosen Nachfrageanstieg nach High-End-Speichern für KI-Anwendungen.“ Die Frage bleibt: wie geht es mit den KI-Unternehmen wie ChatGPT (OpenAI) und Antropic weiter und was geschieht mit den Billionen-Investitionen der Schattenbanken?
Während die Zins-Entscheidung der großen Zentralbanken unverändert blieben, hat es den Gold-Preis am Donnerstag mit einem Abschlag von zeitweise über 5% hart getroffen. Die Korrektur war nach der langen Rally überfällig. In meinen Augen gibt es keinen Trend-Wechsel. Vielmehr kann man diesen Abschlag jetzt als Chance für neue Käufe nutzen. Für Gold & Silber ist das große Thema, ob die neue „Geldschleusen geöffnet“ werden. Genau dies ist nämlich der Indikator für die Edelmetalle. An dieser Stelle sei gesagt: Sowohl die USA, als auch Deutschland und Frankreich können ihren Schulden-Wucher langsam nicht mehr stemmen.
Wie geht’s an den Börsen weiter?
Der Iran-Krieg und die Energie-Rohstoff-Versorgung bleibt das zentrale Thema und die Auswirkungen werden ziemlich sicher in der kommenden Woche noch sichtbarer. Das könnte den Anlegern weitere Impulse für Verkäufe an den Börsen bringen. Auf der anderen Seite liegen die oben angesprochenen Indikatoren eher im „überverkauften“ Sentiment. Der S&P 500 steht an der Schwelle der wichtigen 200-Tage-Linie. Wenn diese nach unten durchbrochen wird, können wir uns auf einen längeren Bärenmarkt einstellen. Doch: was geschieht, wenn sich die Lage im Nahen Osten beruhigt? Es ist alles sehr undurchsichtig und somit bleibe ich privat mit meinem Short-Engagement auf die Aktienmärkte abgesichert. Das hat sich bislang gut bewährt.Ich wünsche ein tolles Wochenende!
Ihr
Rainer Hahn
Chefredakteur
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